Gillian Flynn – Cry Baby

Posted: October 3, 2011 in bookshelf... (deutsch)
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Gillian Flynn

Cry Baby

Erscheinungsjahr: 2009

Sprache: deutsch

320 Seiten

Genre: Thriller

Kappentext: Sie wollte nie wieder zurück. Nie wieder nach Hause. Nie wieder an den Schmerz denken. An den Tod ihrer kleinen Schwester. Die kalte Liebe ihrer Mutter.

Babydoll steht auf ihrem Bein. Böse findet sich ganz in der Nähe. Girl prangt über ihrem Herzen, schädlich ist in ihr Handgelenk geritzt. Camille Preaker’s Körper ist übersät mit Wörtern. Wörtern, die sie sich in die Haus geritzt hat. Das letzte Wort, das sie sich einritzte, hieß verschwinden.

Camille Preaker ist Reporterin einer Zeitung in Chicago. Ihr Chef schickt sie nach Wind Gap, Missouri, um eine Reportage über einen Kinderserienmörder zu schreiben, der schon zwei junge Mädchen erdrosselt und ihnen anschließend ihre Zähne gezogen hat. Innerlich weigert sich Camille, da Wind Gap ihre Heimatstadt ist, der sie vor langer Zeit, nach dem Tod ihrer kleinen Schwester, den Rücken gekehrt hat.

Trotzdem macht sie sich auf die Reise und stößt auf die kalte Ablehnung ihrer Mutter, für die sie scheinbar immer eine Last war. Ihren Stiefvater, der sich nur um das Wohl seiner Frau sorgt, und ihre ihr eigentlich fast unbekannte Stiefschwester, die nicht so ein Engel zu sein scheint, wie sie vorgibt.

Mit Hilfe von Ermittler Richard Willis versucht Camille nun den Mörder der Mädchen zu finden und dringt dabei immer tiefer in die Abgründe ihrer eigenen Familie vor.

Meine persönliche Meinung: Das Buch spielt mit der Psyche. Dennoch würde ich es nicht in die Kategorie Thriller einordnen. Ich mochte die Geschichte, aber irgendetwas fehlte mir. Manchmal waren die Zusammenhänge etwas schwer zu verfolgen, man wußte nicht, warum jetzt grade diese Szene mit eingebaut wurde. Es wirkte vieles  fehl am Platz. Zum Beispiel die aufkeimende Beziehung zwischen Camille und Willis, die am Ende einfach nicht mehr erwähnt wurde. Einfach weg war. Ich hätte mir dort einen klaren Abschluß gewünscht, da das Buch an sich abgeschlossen ist, also keinen Cliffhänger für einen weiteren Teil birgt, indem man diese hätte wieder aufnehmen können.

Auch fand ich, dass man nach dem 1. Drittel des Buches schnell Rückschlüsse auf den späteren Täter ziehen kann, was der Geschichte doch sehr die Spannung nimmt. Im Endeffekt ist es eigentlich nur noch spannend, herauszufinden ob man mit seiner Vermutung richtig lag.

Ich würde des Buch nicht wirklich weiterempfehlen. Schade eigentlich. 3 Sterne bei goodreads…

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